Investments nicht wie einen Lichtschalter betrachten, sondern wie einen Dimmer

Corona und der Krieg in der Ukraine hinterlassen Spuren in der Welt. Könnte Facebook perspektivisch sogar Apple auf der Hardware-Seite Konkurrenz machen?

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Berichtssaison: Trennt sich nun die Spreu vom Weizen?

Kann man einen neuen Trend 2022 feststellen? Ist jetzt Facebook/Meta und PayPal eher Spreu oder Weizen? Visa vs. Mastercard, wer hat die Nase vorne?

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„60/20/20 heißt, dem Unplanbaren genügend Spielraum zu geben.“

Jahresrückblick 2021: Eines der großen Themen 2021 war die Inflation. „Man sollte sich zunächst vor Augen führen, ob Inflation immer und überall etwas Schlechtes ist, oder ob es nicht eventuell auch etwas Gutes sein kann.“

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Trotz vieler Verordnungen: Ohne eigene Nachhaltigkeitsgedanken geht es nicht

Bastian Bosse: „Wir zählen uns in Teilen zu den Anbietern und Anlegern, die seit Jahr und Tag das, was sie machen, als nachhaltig verstanden wissen wollen. 70 % der Gesellschaften, in die wir investiert haben, sind mit Paris konform.“ Aber nach wie vor sei es schwierig, allen Interessengruppen gerecht zu werden. Ein Rahmen aus Pragmatismus und Konsistenz sei entscheidend.

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„Hinter der Steckdose sieht es oft anders aus“

Bastian Bosse: „Aus Investorensicht ist eine solche Wahl nicht so entscheidend, wie das medial in den Focus gerückt wird. Wir wählen nicht den US-amerikanischen Präsidenten, der als Sprachrohr erkannt wird für den Kapitalmarkt. Wir wählen Parteien für den Deutschen Bundestag und das Gewicht Deutschlands ist an den Finanzmärkten nicht groß.“ – „Es ist erschwert die neuen Perlen zu entdecken, so haben wir den verstärkten Blick auf die alten Perlen, mit denen wir gut in den letzten Jahren gefahren sind, zum Beispiel eine Novo Nordisk und bei MSCI Inc., hier stocken wir auf. – Beim Thema Nachhaltigkeit kaufen wir für teures Geld ESG-Ratinganalysen ein und haben aber zusätzlich unsere eigene ESG-Analysen. Denn, wie wir aus der Subprimekrise kennen, sieht es hinter der Steckdose oft anders aus!“

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Freude über die Korrektur?

Der DAX korrigiert zu Wochenbeginn. Viele Marktteilnehmer aber haben auf eine Marktkorrektur gewartet. Sind Minuskurse also ein Grund zur Freude? Bastian Bosse von der BRW Finanz AG: „Wenn sich diese Denkweise doch nur einmal durchsetzen würde … Es gibt da so ein schönes Beispiel eines bekannten US-Anlegers, der einmal gesagt hat: Ich verstehe die Deutschen nicht. Wenn es im Baumarkt 20 % auf alles gibt, dann laufen sie hin. Gibt es aber an der Börse 20 % auf alles, dann laufen sie weg.“ Bringt Delta noch einmal echte Verwerfungen an der Börse? „Für das Unplanbare sollte man sich die Handlungsfähigkeit immer bewahren.“ Darüber hinaus erklärt Bosse, was von der Berichtssaison zu erwarten ist.

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TINA, keine Alternative zum Aktienmarkt?

„Eher TATA, there are thousands of Alternatives“ Eines der Hauptargumente, das in den vergangenen Monaten für den Aktienmarkt immer wieder genannt wird, ist TINA, there is no alternative. Doch stimmt das überhaupt? Wie steht es um die Alternativen Anleihen, Immobilien, Gold und Edelmetalle, Rohstoffe wie Öl und Kupfer, Derivate Produkte und Strukturierte Produkte, Kryptowährungen wie Bitcoin und Spezialitäten wie Sneakers, Oldtimer, Kunst, Whiskey, Antiquitäten, Briefmarken, etc.? Sind das alles keine Alternativen? Vermögensverwalter Bastian Bosse: „Statt TINA würde ich eher sagen her TATA, there are thousands of alternatives.“ Wie schwierig ist die Auswahl bei der Alternative Aktienmarkt inzwischen geworden?

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Börsenradio: Interview Bastian Bosse

Günstig kaufen, teuer verkaufen – gilt das auch für Wirecard, Bayer und Boeing?
Zum Interview.

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